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Sep 2016

Betriebswirtschaftliche Effekte familienfreundlicher Personalpolitik

„Das Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist vielschichtiger als oft angenommen“, bemerkte Franz Niedermaier vom Verband der bayerischen Wirtschaft (vbw). Dies zeigte sich sehr deutlich im Rahmen des Workshops am 15.09. in Nürnberg, in dem Lösungsansätze unterschiedlicher Themenbereiche (wie z.B. zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf) erarbeitet wurden.

 

Wachsende Herausforderungen für Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber im Wettbewerb um die „qualifizierten Fach- und Führungskräfte von morgen“ erfordern kreative Lösungen und an einigen Stellen eine neue Sichtweise in der Personalpolitik. Hierüber fand ein intensiver Austausch zwischen Vertreterinnen und Vertretern von Unternehmen und Verbänden statt. Auf die Bedürfnisse der „Generation Y“ einzugehen, bedeutet nicht zuletzt Frauen UND Männern die Vereinbarkeit des Erwerbslebens mit der Familie (und dem Privatleben insgesamt) zu ermöglichen und dies „so individuell wie möglich und so allgemeinverbindlich wie nötig“. So ein Ergebnis der Diskussion.

Maßnahmen einer familienbewussten Personalpolitik können sehr vielfältig sein und müssen je nach Bedarf der Beschäftigten und nach den betrieblichen Möglichkeiten passgenau ausgewählt und umgesetzt werden. Unabhängig von der Branche, Größe oder Region des Unternehmens spielt jedoch ein Aspekt eine ganz wichtige Rolle: Die Kommunikation mit der Belegschaft und den Führungskräften auf allen Ebenen. „Nur, wenn alle Beschäftigten (ob mit oder ohne Familienpflichten) und alle Führungskräfte von Anfang an in die Planung und Umsetzung familienbewusster Maßnahmen einbezogen werden, können die Maßnahmen letztlich erfolgreich sein“, unterstreicht Henning Heddendorp, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Forschungszentrum Familienbewusste Personalpolitik (FFP). Erst dann lohnt sich ein betriebliches Familienbewusstsein, welches sich auch betriebswirtschaftlich positiv für das Unternehmen auswirkt.

Neben verschiedenen personalpolitischen „Dienstleistungen“ wurde das Thema „Führung“ schwerpunktmäßig bearbeitet: Führungskräften kommt eine ganz besondere Doppelfunktion zu: Sie sind selbst betroffen und können familienbewusste Maßnahmen in Anspruch nehmen und dabei mit gutem Beispiel vorangehen. Auf der anderen Seite ermöglichen sie es, dass betriebliche Angebote im Arbeitsalltag von den Beschäftigten überhaupt genutzt werden können.

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