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Okt 2020

Wochenschau vom 16.10.2020

Wir fassen zusammen: Ergebnisse der ifb-Studie zum Thema Bildung und Beratung für Familien während der Corona Pandemie; Maskenpflicht in Grundschulen und der Kinderbetreuung; Vermeidung flächendeckender Kita-Schließungen; Ende des Beherbergungsverbotes in Bayern; Weiterentwicklung des Kinderschutzes in Bayern und Sorge aufgrund steigender Infektionszahlen als Themen der Kabinettsitzung vom 13. Oktober 2020; Aktuelle Wirtschaftszahlen; Arbeitgeberattraktivität

 

Laut ifb Studie haben Fachkräfte kreative Wege gefunden, den Kontakt mit Familien zu halten – Digitalisierungsschub für künftige Arbeit. Bayerns Familienministerin Carolina Trautner spricht sich für Gleichklang der Maskenfplicht in verschiedenen Einrichtungen und den Ausbau des Kinderschutzes in Bayern aus und Familienministerin Franziska Giffey möchte flächendeckende Schließungen von Kitas vermeiden. In Anbetracht der Pandemie gibt es folgende Neuigkeiten: Das Beherbergungsverbot in Bayern wurde gekippt, Contact Tracing Teams, sowie die Gesundheitsbehörden, werden personell verstärkt und die Einreise-Quarantäne-Verordnung wurde verlängert. Darüber hinaus gibt es diese Woche Informationen zu aktuellen Wirtschaftszahlen und das Thema der Arbeitgeberattraktivität.

 

Was in der Woche passiert ist, fassen wir noch einmal für Sie zusammen.

 

Erste Ergebnisse der ifb-Studie „kontakt.los! – Bildung und Beratung für Familien während der Corona-Pandemie“

Das Staatsinstitut für Familienforschung an der Universität Bamberg (ifb) hat erforscht, wie es Fachkräften der Beratung, Familienbildung und der Frühen Hilfen gelungen ist, während der weitreichenden Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen in der Hochphase der Corona-Pandemie mit Familien in Kontakt zu bleiben. „Viele Fachkräfte in Beratungsstellen und familienunterstützenden Einrichtungen haben auch im Lockdown kreative Wege gefunden, den Kontakt zu Familien zu halten und ihnen in dieser häufig belastenden Situation zur Seite zu stehen. Erfolgreich wurde Neues erprobt, etwa unkonventionelle Angebote im Freien oder digitale Formate“, betonte Bayerns Familienministerin Carolina Trautner anlässlich der Veröffentlichung erster Ergebnisse der Studie „kontakt.los!“.


Die zugehörige Pressemitteilung finden Sie hier.

 

Gleichklang der Maskenpflicht in Grundschule, Mittagsbetreuung und Hort

Kinder und Personal müssen künftig auch in den Horten eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Der Rahmenhygieneplan wird entsprechend geändert. Bayerns Familienministerin Carolina Trautner begründete diesen Schritt mit dem sich weiter verschärfenden Infektionsgeschehen: „Unsere Grundschulkinder tragen schon jetzt am Vormittag auf dem Schulgelände eine Mund-Nasen-Bedeckung. Da in unseren Horten meist Kinder aus unterschiedlichen Klassen, oft sogar aus unterschiedlichen Schulen, zusammenkommen, führen wir auch in den Horten eine Maskenpflicht ein. Damit vermeiden wir auch weiterhin, dass dort, wo es zu einer Infektion kommt, diese innerhalb der Einrichtungen weitergetragen wird.“


Hier können Sie alle Informationen nachlesen.

 

Flächendeckende Schließungen von Kitas sollen vermieten werden

Familienministerin Franziska Giffey und Gesundheitsminister Jens Spahn haben sich zur Lage der Kitas und den Corona Maßnahmen der Länder geäußert. Sie stellten unter anderem Ergebnisse einer Untersuchung vor, nach der höchstens ein Prozent der Kitas in den letzten Monaten einen tatsächlichen Infektionsfall hatten. An der Studie beteiligten sich rund 12.000 Kitas, welche nicht nur für die betroffenen Kinder und deren Eltern, sondern auch für die Wirtschaft „systemrelevant“ seien. Eine flächendeckende Schließung wie im Frühjahr ist somit nach Giffey „möglichst zu vermeiden“.


Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Das Ende des Beherbergungsverbotes in Bayern

In Bayern endet am kommenden Freitag das umstrittene Beherbergungsverbot für Reisende aus Corona-Risikogebieten innerhalb Deutschlands. Die Staatsregierung werde die Regelung nicht verlängern, „wir belassen es dabei“, sagte Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) am Freitag der Deutschen Presse-Agentur in München.


Hier können Sie die neuesten Entwicklungen mitverfolgen.

 

Ergebnisse der Kabinettssitzung vom 13.10.2020

Weiterentwicklung und Stärkung von Kinderschutz in Bayern

Das Konzept der Staatsregierung zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor körperlicher, sexualisierter und seelischer Gewalt sowie Vernachlässigung gilt auch in Zeiten besonderer Belastung wie der Corona-Pandemie. Effektiver Kinderschutz bedeutet vor allem, Eltern zu unterstützen, ihrer Verantwortung gerecht zu werden. Der Freistaat bietet den Kommunen sowie die Praxis aus diesem Grund ein umfassendes Online-Angebot, verschiedene Initiativen und Projekte sowie interdisziplinäre Qualifizierungsmaßnahmen. Gleichzeitig setzt sich Bayern auf Bundesebene dafür ein, dass für alle Berufsgruppen, die mit Kindern und Jugendlichen in Kontakt kommen, bei Erkenntnissen über Kindeswohlgefährdung nicht nur eine Befugnis, sondern die Pflicht besteht, die für die Abklärung und Sicherstellung des Kindeswohls zuständigen Stellen unverzüglich zu informieren.

Sorge aufgrund steigender Infektionszahlen

  • Contact Tracing Teams

Mit Sorge stellt der Ministerrat fest, dass sich das Infektionsgeschehen im In- und Ausland in den letzten Tagen und Wochen gesteigert hat. Aufgrund der Gefahr vor allem in Ballungsräumen die Nachverfolgung von Infektionsketten nicht mehr nachvollziehen zu können, werden die Mitarbeiter der Contact-Tracing-Teams (CTT) von 775 Mitarbeitern an den Gesundheitsbehörden um 500 neueingestellte Mitarbeiter aufgestockt. Darüber hinaus werden mit sofortiger Wirkung bis zu 2.000 staatliche MitarbeiterInnen zur Unterstützung abgestellt und 2.550 Mitarbeiter im Bedarfsfall zur Verfügung gestellt werden.

  • Sonstige personelle Ausstattung der Gesundheitsbehörden

Weitere personelle Unterstützung erhält das Staatsministerium der Gesundheit und Pflege, das Landesamt für Gesundheit und die Gesundheitsämter über den 31. Dezember 2020 hinaus bis mindestens 30. April 2021. Im Fokus stehen hier vor allem die Bereiche Beschaffung, Öffentlicher Gesundheitsdienst, Vergabewesen, Personal- und IT-Dienstleistungen

  • Einreise-Quarantäne-Verordnung

Die Einreise-Quarantäne-Verordnung wird um weitere drei Wochen bis zum 8. November 2020 verlängert.

Hier können Sie weiterlesen.

 

Weltwirtschaft schrumpft weniger als befürchtet

Die Weltwirtschaft wird durch die Corona-Pandemie weniger in Mitleidenschaft gezogen als zunächst angenommen. In der neuesten Konjunkturprognose des Internationalen Währungsfonds, IWF, heißt es, in diesem Jahr sei mit einem Einbruch des globalen Wachstums um etwa 4,4 Prozent zu rechnen. Damit korrigierten die IWF-Experten ihre Voraussage vom Juni um 0,8 Punkte nach oben.
Zwar ist der Konjunktureinbruch in diesem Jahr der heftigste seit Jahrzehnten. Die Pandemie sei eine Herausforderung, wie es sie noch nie gegeben habe, so IWF-Chefökonomin Gita Gopinath. "Aber die Welt passt sich an."


Mehr Informationen zu dem Thema finden Sie hier und hier.

 

Arbeitgeberattraktivität: Wie gut ist Ihr Unternehmen?

Die beste Werbung für ein Unternehmen machen meist die Mitarbeiter. Wenn sie überzeugt sind von ihrem Arbeitgeber, tragen sie das weiter. Wie attraktiv ist ein Unternehmen als Arbeitgeber? Das wollen viele Chefs herausfinden. Wenn Arbeitgeber herausfinden, ob ihr Unternehmen für Mitarbeiter attraktiv ist und weshalb, können sie dieses Wissen zu Marketingzwecken einsetzen. Die Erkenntnisse, die sie mithilfe ihrer Angestellten erlangen, können sie in spannenden Storys und Videos verbreiten. Das zieht andere Fachkräfte an. Aber Achtung: Denn die Frage birgt auch ein Risiko. Nicht immer erhalten Unternehmer eine positive Antwort.
Wie sie das Wissen trotzdem für sich nutzen können, und wie sie an die ganze Sache herangehen können, erfahren sie in diesem Podcast

 

Es wird darauf hingewiesen, dass der Familienpakt lediglich informieren kann, wir aber keine Rechtsberatung vornehmen dürfen.

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