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08

Okt 2021

Wochenschau vom 08.10.2021

Wir fassen zusammen: Auffrischungsimpfungen, Väterreport 2021, Bayerischer Großelterntag am 10. Oktober 2021, Bayerischer Inklusionspreis JobErfolg 2022, Gästeübernachtungen in Hotels und Pensionen

Deutschlands Kultusminister empfehlen die Impfung von Schülern ab zwölf Jahren und wollen die Schulen weitgehend offenhalten. Bei der Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland gibt es derzeit wenig Dynamik. Das Robert-Koch-Institut registriert 10 429 Corona-Neuinfektionen. Die Stiko empfiehlt allen Menschen über 70 Jahren und Menschen in Pflegeheimen eine Corona-Auffrischungsimpfung. Die Unternehmen Biontech und Pfizer haben in den USA für ihren Impfstoff eine Notfallzulassung für den Einsatz bei 5- bis 11-Jährigen beantragt. Die Europäische Arzneimittelagentur EMA empfiehlt eine dritte Spritze für Menschen mit einem stark geschwächten Immunsystem.

Die Beratungen über eine neue Regierung gehen weiter: Zum 1. Mal haben sich die Verhandlungs-Teams von SPD, Grünen und FDP gemeinsam getroffen. Die 3 Parteien könnten sich vorstellen, zusammen Deutschland zu regieren. Dann würde wahrscheinlich Olaf Scholz von der SPD der neue Bundes-Kanzler. Noch steht aber nicht fest, ob es klappt. Die Grünen und die FDP können sich auch noch anders entscheiden. Denn sie könnten auch mit den Parteien CDU und CSU zusammen regieren.

Was in der Woche passiert ist, fassen wir noch einmal für Sie zusammen.

Booster-Impfung für Menschen über 70 Jahren und Menschen in Pflegeheimen

Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt eine Corona-Auffrischungsimpfung für alle Menschen, die 70 Jahre oder älter sind. Das geht aus einem Beschlussentwurf hervor, der jetzt in das sogenannte Stellungnahmeverfahren gegangen ist. Auch rät die Stiko zu einer solchen Booster-Impfung nun allen Bewohnerinnen und Bewohner von Altenheimen sowie dem Pflegepersonal und anderen Mitarbeitern, die direkten Kontakt zu Betreuten in ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen haben. Gleiches gelte für das Personal in medizinischen Einrichtungen mit direktem Patientenkontakt.

Die Auffrischimpfung soll frühestens sechs Monate nach Abschluss der Grundimmunisierung erfolgen, und zwar unabhängig davon, welcher Impfstoff zuvor verwendet wurde - so die Empfehlung der Stiko. Für sie soll dann ein mRNA-Impfstoff verwendet werden. Personen, die einmal mit dem Präparat von Johnson & Johnson geimpft worden seien, soll zudem eine zusätzliche mRNA-Impfdosis angeboten werden - ab vier Wochen nach der Impfung. Hintergrund sei, dass bei diesem Vakzin die meisten Infektionen von Geimpften beobachtet worden seien.

Mehr Informationen erhalten Sie in der Pressemitteilung der STIKO vom 7.10.2021.

 

Väterreport 2021: Wunsch und Wirklichkeit der partnerschaftlichen Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Der Väterreport beschreibt regelmäßig auf Basis amtlicher Statistiken, wissenschaftlicher Studien und repräsentativer Bevölkerungsbefragungen die Lebenslagen von Vätern in Deutschland. Neben ihren Werten und Einstellungen nimmt der Report das Familienleben der Väter und ihre berufliche Situation in den Blick. Zum zweiten Mal stellt der Report auch die Situation von Vätern, die in Trennung leben, dar. Ein eigenständiges Kapitel thematisiert die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie auf Beruf und Familie.

Heute teilen sich in jeder sechsten Familie beide Eltern die Kinderbetreuung gleichermaßen auf. Trotzdem klaffen in den meisten Familien Wunsch und Wirklichkeit noch auseinander. Der Väterreport zeigt, dass viele Väter sich gerne deutlich mehr an der Betreuung ihrer Kinder beteiligen würden.

Der Väterreport zeigt: Immer mehr Väter wollen heute die Familienaufgaben und die Verantwortung für das Familieneinkommen partnerschaftlich teilen, anders als die Generation zuvor. Väter wollen mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen. Sie wollen gemeinsam mit der Mutter für die Kinder verantwortlich sein.

Auch nach einer Trennung wollen sich viele Väter aktiv an Kinderziehung und -betreuung beteiligen. Getrennt lebende Väter geben zu großen Anteilen (48 %) an, dass sie sich gerne mehr um Erziehung und Betreuung ihrer Kinder kümmern möchten.

Elterngeld und Elternzeit sind wirksame Instrumente, die immer mehr Väter dabei unterstützen, zumindest zeitweise im Beruf kürzer zu treten und sich stärker familiär zu engagieren.

Weder die sich wandelnden Einstellungen noch die stärkere Teilhabe am Familienleben durch das Elterngeld haben jedoch nachhaltig die Erwerbstätigkeit von Vätern verändert. Väter sind nach der Elternzeit immer noch überwiegend in Vollzeit erwerbstätig. Der Report empfiehlt daher, die positiven Effekte von Elternzeit und Elterngeld deutlich zu verlängern und über eine Familienarbeitszeit zu einer existenzsichernden und vollzeitnahen Erwerbstätigkeit sowohl von Müttern, als auch von Vätern beizutragen.

Der Väterreport zeigt erhebliche Auswirkungen der Corona-Pandemie. Während viele Väter in Kurzarbeit oder im Homeoffice tätig waren, engagierten sie sich stärker in der Familienarbeit. Der Väterreport wertet diese Pandemie-Erfahrungen als Chance, die Familienarbeit nachhaltiger partnerschaftlich aufzuteilen.

Der Väterreport stützt sich unter anderem auf Erkenntnisse einer aktuellen Befragung des Instituts für Demoskopie Allensbach zu „Elternzeit, Elterngeld und Partnerschaftlichkeit“.

Den Väterreport finden Sie hier.

 

Bayerischer Großelterntag am 10. Oktober 2021

Dieses Jahr feiert der Freistaat zum dritten Mal den von der Bayerischen Staatsregierung im Jahr 2019 ausgerufenen Großelterntag. Dieser Tag soll darauf aufmerksam machen, wie viel Engagement die Großeltern für die Gesellschaft, die Familie und die Enkelkinder einbringen. Omas und Opas besitzen nicht nur viel Lebenserfahrung, die sie den Enkelkindern vermitteln können, sondern sie bringen die Ruhe mit, die den Eltern im Berufs- und Familienalltag manchmal fehlt. Dies ist ein unschätzbarer Beitrag für das Zusammenleben und den Zusammenhalt von jüngeren und älteren Menschen.

Bayerns Familienministerin Carolina Trautner würdigt dieses Engagement: „Großeltern leisten wichtige Unterstützung innerhalb der Familie, sei es durch praktische Hilfen oder emotionalen Zuwendungen. Bewusst gemeinsame Zeit zu verbringen, ist das Allerwichtigste und unersetzlich. Das wird gerade in schwierigen Zeiten, wie der Corona-Pandemie, sehr deutlich. Großeltern schenken ihren Enkeln ganz viel Zeit und Zuneigung. Sie vermitteln ihnen Werte. Sie lehren sie, die Welt auch mal mit ihren Augen zu sehen. Das ist wunderbar! Großeltern unterstützen ihre Familien mit viel

Herz, Empathie und Lebenserfahrung! Die wunderbare und einzigartige Beziehung zwischen Großeltern und Enkelkindern ist zudem ein wichtiger Beitrag zum generationsübergreifenden Austausch und zum besseren Verständnis füreinander.“

In Bayern wird die Verbundenheit von jüngeren und älteren Menschen sowie gegenseitige Wertschätzung und Anerkennung mit einer aktiven Generationenpolitik gefördert. „Großeltern verdienen den größten Respekt für ihren wertvollen Einsatz und Verdienste. Das darf man nicht für selbstverständlich nehmen. Dafür haben wir den Großelterntag ins Leben gerufen und dafür sagen wir heute ein herzliches „Vergelt’s Gott“ allen Omas und Opas“, ergänzt Familienministerin Trautner.

Mehr Informationen dazu finden Sie hier

 

Bayerischer Inklusionspreis JobErfolg 2022

Die bayerische Sozialministerin Carolina Trautner und Holger Kiesel, der Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung rufen Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber aus der Privatwirtschaft und dem öffentlichen Dienst auf, sich um den bayerischen Inklusionspreis JobErfolg 2022 zu bewerben.

Die bayerische Sozialministerin Carolina Trautner betont: „Potenziale und Talente von Menschen mit Behinderung werden von Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern immer noch zu wenig erkannt und genutzt. Mit dem JobErfolg wollen wir ganz gezielt die Aufmerksamkeit auf die Fähigkeiten der Menschen mit Behinderung lenken. Zudem ist es mir als Arbeitsministerin ein großes Anliegen, das bereits vorhandene Engagement von Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern im Bereich der beruflichen Inklusion sichtbarer zu machen. Solche Best Practice Beispiele werden sicherlich zur Nachahmung inspirieren. Ich bin überzeugt, Inklusion lebt von der Strahlkraft gelingender Praxis und trägt somit für ein gutes Miteinander unserer Gesellschaft bei!“

„Ich bin sehr glücklich, dass wir nach zwei Jahren Pause 2022 wieder Betriebe und Dienststellen mit dem Inklusionspreis JobErfolg auszeichnen können, die sich besonders für die Inklusion von Menschen mit Behinderung im Arbeitsleben einsetzen. Außerdem freue ich mich ganz besonders, dass es eine neue vierte Preiskategorie geben wird: den Innovationspreis! Innovative, zukunftsorientierte Arbeitshilfen und Konzepte sollen hier gewürdigt werden,“ so Holger Kiesel.

Der Bayerische Behindertenbeauftragte und das Sozialministerium verleihen die Auszeichnung seit 2005. Ausgezeichnet werden Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber in Bayern, die Inklusion herausragend und beispielhaft (vor-)leben. Die nächste Preisverleihung findet am 13. Juli 2022 statt und wird besonders spannend, denn es wird erstmals auch ein „Innovationspreis“ verliehen. Außerdem gibt es auch diesmal wieder Auszeichnungen in den Bereichen Öffentlicher Dienst und Privatwirtschaft sowie einen Ehrenpreis. Informationen zur Bewerbung finden Sie unter

Bewerbungsschluss ist der 16. Dezember 2021.

 

Hotels und Pensionen haben bei den Gästeübernachtungen im Ferienmonat August fast wieder das Vorkrisenniveau erreicht

Die Übernachtungszahlen lagen nur noch um 3,1 Prozent unter dem August 2019, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte. Mit 56,1 Millionen waren es auch 13,4 Prozent mehr als im August 2020. In der Krise ist Urlaub im eigenen Land weiter im Trend: Die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Inland stieg im August dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahresmonat um 13,7 Prozent auf 51 Millionen. Bei Urlaubern aus dem Ausland hingegen waren es mit 5,1 Millionen trotz eines Zuwachses um 10 Prozent noch 52,7 Prozent weniger als im Jahr vor der Coronakrise.

Von Januar bis einschließlich August des laufenden Jahres verbuchten Hotels, Pensionen, Ferienunterkünfte, Campingplätze und andere Unterkünfte insgesamt 180,3 Millionen Übernachtungen. Das waren 15 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

Wegen der Corona-Pandemie galt in einigen Bundesländern teilweise bis Juni ein Übernachtungsverbot für Privatreisende. Das Verbot wurde dann abhängig von der Pandemiesituation vor Ort regional gelockert.

Mehr dazu finden Sie hier

 

Es wird darauf hingewiesen, dass der Familienpakt lediglich informieren kann, wir aber keine Rechtsberatung vornehmen dürfen.

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