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Jul 2020

„Arbeiten in der Corona-Pandemie - Auf dem Weg zum New Normal“ – die aktuelle Studie des Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation

Arbeiten auf Distanz - Nachbesserungen bei Home Office/mobilem Arbeiten nötig

Die Corona-Pandemie hat der Flexibilisierung des Arbeitsortes einen enormen Schub verpasst. War Homeoffice/mobiles Arbeiten noch vor kurzem in vielen Unternehmen unerwünscht, entwickelt es sich jetzt zur neuen Normalität. Das bestätigt auch eine aktuelle Studie des Stuttgarter Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) und der Deutschen Gesellschaft für Personalführung (DGFP).

Die Forscherinnen und Forscher haben unter rund 500 Unternehmen ein Stimmungsbild ermittelt. Demnach haben die meisten Arbeitgeber sehr gute Erfahrungen mit Homeoffice gemacht. 42 Prozent wollen deshalb diese Möglichkeit der Arbeit nach der Corona-Krise sogar noch ausweiten. Ebenso viele sind zwar noch unentschlossen, wollen aber auch nicht zurück zu weniger Homeoffice.

Homeoffice/mobiles Arbeiten wird also immer mehr zum Normalzustand, zumindest für einen Teil der Arbeitszeit. Doch das birgt auch Herausforderungen für die Personalführung. Laut dem Forscherteam gebe es noch Bedarf an Nachbesserungen: So fehlten Strategien gegen Entgrenzungserscheinungen, die Grenze zwischen Arbeit und Freizeit verschwimme immer mehr. Ebenfalls müssten Arbeitgeber noch mehr Routinen bei der Führung auf Distanz entwickeln und schließlich erschwerten auch technische Mängel die Arbeit von Zuhause aus.

Lesen Sie selbst, welches aus Sicht der Forscher die wichtigsten Schritte sind, die Unternehmen und Betriebe tun sollten, um das „New Normal“ zu gestalten.Die Studie Arbeiten in der Corona-Pandemie - Auf dem Weg zum New Normal finden Sie kostenlos im Internet:
https://www.iao.fraunhofer.de/lang-de/presse-und-medien/aktuelles/2298-corona-beschleuniger-virtuellen-arbeitens.html

Führen auf Distanz: 5 Tipps von Darina Doubravovà, Change Managerin & Trainerin (dvct) der Servicestelle Familienpakt Bayern, die hierzu schon in unserer diesjährigen Familienpakt-Auftaktveranstaltung referiert sowie zwei weitere Online-Seminare „Hallo, jemand zu Hause? – Führen auf Distanz“ im Mai moderiert hat.

  1. Etablieren Sie Kommunikationsroutinen, z. B. eine tägliche Teamabsprache per Videokonferenz
  2. Fördern Sie den informellen Austausch unter den Teammitgliedern
  3. Setzen Sie auf Ergebnisse und Vertrauen statt auf Kontrolle
  4. Seien Sie für Ihre Teammitglieder da und kommunizieren Sie, wann Sie ansprechbar sind
  5. Etablieren Sie Regeln und kommunizieren Sie diese transparent – z. B. Arbeitsbeginn- und Ende, Vertretungsregelungen, Reaktionszeiten auf Mails und Chatnachrichten.

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