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26

Aug 2020

Beschäftigtenbefragung: So wichtig wie noch nie?

Ob Pandemie oder nicht: Beschäftigtenbefragungen sind ein hilfreiches Instrument, um die Bedürfnisse und Anliegen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besser kennenzulernen – aber auch um zu erfahren, wo Sie als Arbeitgeber schon auf einem guten Weg sind.

Was schon in "normalen" Zeiten wichtig war, scheint in der aktuellen Situation unabdingbar: Den Wünschen, Bedürfnissen und auch Nöten von Beschäftigen auf die Spur zu kommen. Denn wo persönliche Begegnungen reduziert sind, das informelle Gespräch auf dem Flur oder in der Kantine nicht mehr oder nur sehr eingeschränkt stattfindet, durch verstärktes Home Office virtuelle Führungskompetenz gefragt ist, gilt es zu überprüfen, wo Sie als Unternehmen oder Betrieb stehen.

Viele Unternehmen führen bereits regelmäßige Beschäftigtenbefragungen durch. Für sie empfiehlt es sich, die Befragung an die besonderen Bedingungen unter Corona anzupassen. Drei Kernbereiche sind in diesem Zusammenhang zu betrachten: Kommunikation, Mitarbeiterführung, Belastbarkeit.

Mögliche Fragen sind hier: 

  • Wie zufrieden sind die Beschäftigten mit den Informationen und der Transparenz im Rahmen des Corona-Managements?
  • Wie haben sie ihr Team und ihre Führungskräfte erlebt (z. B. zuversichtlich, tatkräftig, lösungsorientiert oder unsicher, gestresst, hilflos)?
  • Welche zusätzlichen Unterstützungsangebote wünschen sie sich hinsichtlich der Vereinbarkeit von Familie und Beruf?
  • Falls es besondere Angebote des Unternehmens gab (z. B. virtuelle Gesundheitsangebote, Zeitspenden oder bezahlte Freistellungen): Wie hilfreich wurden diese empfunden?
  • Welche mit Corona eingeführten Maßnahmen sollten aus Sicht der Beschäftigten weitergeführt werden?

 

Jetzt ist der ideale Zeitpunkt, eine Beschäftigtenbefragung zu etablieren

In vielen Unternehmen ist die Beschäftigtenbefragung bereits ein unverzichtbares Instrument der Personalführung. Eine Beschäftigtenbefragung ist besonders für mittelgroße und große Unternehmen empfehlenswert, um sich über die persönlichen Belange, aktuelle Herausforderungen sowie spezielle Lebenssituationen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu informieren. 

Für kleinere Betriebe (bis ca. zehn Beschäftigte) bieten sich eher persönliche Gespräche mit den Beschäftigten als sinnvolle Alternative an. Aber auch gezielte Workshops zu speziellen Fragestellungen, ggf. mit Unterstützung eines externen Beraters, können für Unternehmen jeglicher Größe ein probates Mittel sein, um aktuelle Informationen zu erhalten und daraufhin mit den betroffenen Beschäftigten entsprechende Maßnahmen bedarfsorientiert zu gestalten. 

Sie haben bisher noch keine Beschäftigtenbefragung durchgeführt? Nutzen Sie unseren Kurzleitfaden und die To-Do-Liste. Die Dokumente unterstützen Sie bei der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung einer Beschäftigtenbefragung. 

Kurzleitfaden 

To-Do-Liste

  

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