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06

Aug 2021

Wochenschau vom 06.08.2021

Wir fassen zusammen: Die Inzidenz steigt wieder an, das Kindergartenjahr neigt sich dem Ende zu, Impfungen für 12- bis 17-Jährge auch in Impfzentren, wie der Corona-Herbst für Ungeimpfte aussehen könnte

Mit dem Ende vieler Corona-Auflagen ist die Zahl der Kurzarbeiter in Deutschland auf den niedrigsten Stand seit Ausbruch der Pandemie gesunken. Nach Angaben des Münchner Ifo-Instituts waren im Juli noch 1,06 Millionen Menschen davon betroffen, während es im Vormonat 1,39 Millionen waren. Das entspricht 3,1 beziehungsweise 4,1 Prozent der abhängig Beschäftigten. Einen Rückgang gab es besonders im Einzelhandel und in der Gastronomie.

Was in dieser Woche passiert ist, fassen wir noch einmal für Sie zusammen.

Inzidenz steigt wieder an

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland steigt derzeit laut Robert Koch-Institut (RKI) mehrere Wochen früher und schneller wieder an als im Sommer 2020. „Trotz steigender Impfquote“, schrieb das RKI bei Twitter. Wie aus dem neuen RKI-Wochenbericht hervorgeht, können Gesundheitsämter nicht mehr alle Infektionsketten nachvollziehen. Die Daten im Überblick:

Betroffene

Der derzeitige Anstieg der Inzidenz ist vor allem in den Altersgruppen der Zehn- bis 34-Jährigen zu beobachten, obwohl sich diese Tendenz inzwischen auch in den Altersgruppen bis 49 abzeichnet“, schreibt das RKI. Die Angaben beziehen sich auf die Zeit bis zum 1. August. Die meisten Ansteckungen mit 49 pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche verzeichnet das RKI für die 20- bis 24-Jährigen. Einstellige Werte werden für die Menschen ab 55 Jahren angegeben, teils zeigen sich aber auch in diesen Gruppen leichte Anstiege.

Kliniken

Die Zahlen zu Krankenhauspatienten und Behandlungen auf Intensivstationen liegen dem Bericht nach weiter auf „einem niedrigen Niveau“. Die bisher meist jungen Infizierten haben ein geringeres Risiko für schwere Krankheitsverläufe als Hochbetagte. In den vergangenen vier Meldewochen zeigte sich laut RKI kein Unterschied zwischen Alpha- und Delta-Variante in Hinblick auf den Anteil der Patienten, die ins Krankenhaus kamen.

Reiserückkehrer

Die Daten, die dem RKI dazu vorliegen, zeigen kein vollständiges Bild: In 42 Prozent der in den vergangenen Wochen übermittelten Fälle lägen keine Angaben zum wahrscheinlichen Infektionsland vor, hieß es. Der Anteil der Fälle, bei denen eine wahrscheinliche Ansteckung im Ausland bekannt ist, stieg laut Bericht im Vergleich zur Vorwoche nicht weiter an. Es geht um insgesamt gut 5000 Infektionen zwischen 5. Juli und 1. August, in denen Menschen dem Virus wohl im Ausland ausgesetzt waren. Im Inland wurde in der gleichen Zeit die rund vierfache Anzahl erfasst. Als Reiseziel mit den meisten mutmaßlichen Ansteckungen wird Spanien mit deutlichem Abstand vor der Türkei und Kroatien genannt.

Varianten

Die als besorgniserregend eingestufte Delta-Variante hat andere Varianten in Deutschland weitestgehend verdrängt. In einer für Erbgutanalysen ausgewählten Stichprobe, die repräsentativ für Deutschland sei, wurde Delta in 97 Prozent der Fälle gefunden, wie das RKI schreibt. Fast alle anderen Nachweise entfallen auf die zuvor dominante Mutante Alpha (B.1.1.7). Die sogenannte Lambda-Variante spielt den Daten zufolge in Deutschland weiter keine Rolle.

Tests

 Schon den ganzen Sommer über ist die Zahl der pro Woche durchgeführten Labortests (PCR) wesentlich niedriger als noch im Frühjahr. Allerdings sieht das RKI seit vier Wochen wieder einen steigenden Anteil positiver Tests. Er ist aber mit drei Prozent immer noch vergleichsweise gering.

Impfungen

Der Großteil der seit Februar erfassten Corona-Fälle war laut RKI nicht geimpft. Es werde „dringend empfohlen, jetzt die Angebote für die Impfung gegen Covid-19 wahrzunehmen“, wird im Bericht appelliert. Die geschätzte Impfeffektivität gibt das RKI mit circa 88 Prozent für die Menschen zwischen 18 und 59 Jahren an und mit circa 87 Prozent für die Gruppe ab 60.

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Das Kindergartenjahr neigt sich dem Ende zu

Das turbulente Kindergartenjahr 2020/2021 neigt sich dem Ende zu. Viele Kindertageseinrichtungen sind in die Sommerferien gestartet. Bayerns Familienministerin Carolina Trautner betont: „Dieses Kindergartenjahr war besonders herausfordernd für die Beschäftigten in den Kindertageseinrichtungen und in der Kindertagespflege. Ich finde es bemerkenswert, mit wie viel Einsatz, Kreativität, aber auch Pragmatik sich die Beschäftigten für die Kinder und Familien eingesetzt haben. Dafür gebührt ihnen unser ausdrücklicher Dank und unsere größte Wertschätzung!“.

Nicht nur die Corona-Pandemie stellt die Kindertageseinrichtungen vor große Herausforderungen, auch der Fachkräftemangel sorgt für zusätzliche Belastungen. Um dem Fachkräftemangel in den Kitas entgegenzuwirken sind vor allem zwei Maßnahmen erforderlich: Die Zahl der Fachkräfte in den Kitas muss erhöht werden und die vorhandenen Fachkräfte müssen entlastet werden, um sich auf ihre pädagogischen Aufgaben konzentrieren zu können.

Der Freistaat Bayern hat daher mit den Mitteln aus dem sogenannten „Gute-Kita-Gesetz“ einen deutlichen Schwerpunkt auf die Bereitstellung zusätzlicher Ressourcen und die Entlastung des pädagogischen Personals gelegt. Familienministerin Trautner erläutert: „Mit dem Leitungs- und Verwaltungsbonus und der Förderung von Tagespflegepersonen und Assistenzkräften möchten wir dazu beitragen, die Arbeitsbedingungen für das pädagogische Personal zu verbessern und damit auch die Attraktivität der Tätigkeit zu steigern. Daher haben wir beide Förderprogramme im Jahr 2021 nochmals deutlich ausgeweitet. Die Fördermittel können für zusätzliches Personal, die Durchführung einer qualifizierten Praxisanleitung, zur Anschaffung von Sachmitteln oder dem Einsatz von Assistenzkräften in Kitas eingesetzt werden. Insgesamt stellen wir aus Mitteln des Bundes in 2021 rund 120 Mio. Euro für Maßnahmen zur Qualitätsentwicklung zur Verfügung.“ Hilfreiche Informationen zu finanzieller Unterstützung gibt es auf der Website des Stamas

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Impfungen für 12- bis 17-Jährge auch in Impfzentren

Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern haben beschlossen, Impfungen für 12- bis 17-Jährige auch in Impfzentren oder auf andere niedrigschwellige Weise anzubieten. Die Entscheidung erfolgte einstimmig, wie nach der Gesundheitsministerkonferenz vom 2.8.2021 mitgeteilt wurde. Damit widerspricht die Politik der zurückhaltenderen Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO). Die STIKO legt bislang die Impfung nur bei Kindern und Jugendlichen mit bestimmten Vorerkrankungen nahe. Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) hingegen hat den Impfstoff für diese Altersgruppe zugelassen.

Wie sinnvoll ist es, Kinder gegen Corona zu impfen?

In Deutschland gibt es – mit Ausnahme der Impfung gegen Masern – keine Impfpflicht. Demnach müssen Eltern entscheiden, ob sie ihr Kind impfen lassen wollen, wenn ein Impfstoff zugelassen wird. Im Vordergrund stehe die Abwägung von persönlichen Nutzen einer Impfung mit eventuellen Risiken, erklärt der Dlf-Wissenschaftsjournalist Martin Winkelheide.

Individuelles Risiko von Kindern

Bislang gebe es hinsichtlich Impfrisiken keine gravierenden Sicherheitsbedenken, so Dlf-Wissenschaftsjournalist Winkelheide. Geprüft würden zurzeit auch Meldungen aus den USA und Israel. Dort sei es bei Jungen wenige Tage nach der zweiten Impfung mit einem mRNA-Impfstoff in seltenen Fällen zu einer Myokarditis gekommen. Myokarditis ist eine Entzündung des Herzmuskels, die sich mit Brustschmerzen, Herzklopfen, Herzrhythmusstörungen und/oder Herzversagen äußern kann. Die Entzündung lässt sich gut behandeln, wichtig ist, dass sie frühzeitig erkannt wird. „Es geht um wenige Hundert Fälle einer Erkrankung mit meist mildem Verlauf bei insgesamt mehr als fünf Millionen Geimpften“, sagte der Kardiologe und Pharmakologe Thomas Meinertz der Deutschen Presse-Agentur.

Kinder und Long Covid

Zwar entwickelt die Mehrzahl der Kinder bei Covid-19 nur milde oder gar keine Symptome. Doch es gibt Hinweise, dass auch Kinder lange mit den Spätfolgen zu kämpfen haben. Eine italienische Studie hat bei einem Drittel der Kinder nach einer SARS-CoV-2-Infektion Long Covid beobachtet. Eine repräsentative Studie des britischen Office of National Statistics zeigt niedrigere Häufigkeiten für Long Covid von zwischen 10 und 13 Prozent. Hinzu kommt in sehr seltenen Fällen das sogenannte PIMS-Syndrom – eine Entzündungserkrankung verschiedener Organe.

Welche Vorerkrankungen können Kinder gefährden?

Gleich mehrere Krankheiten erhöhen das Risiko bei Kindern für schwere Verläufe oder sogar für Todesfälle. Die STIKO nennt hier zum Beispiel Lungenleiden, chronische Nierenprobleme, schwere Herzinsuffizienz, ein eingeschränktes Immunsystem, Tumore, Trisomie 21 oder sehr starkes Übergewicht. Geimpft werden können Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren auch, um enge Kontaktpersonen zu schützen.

Erreichen der Herdenimmunität

Über die Hälfte der Deutschen ist inzwischen vollständig geimpft, doch das Tempo bei den Impfungen lässt deutlich nach. Das Robert Koch-Institut (RKI) hält es angesichts der zunehmenden Verbreitung der hochansteckenden Delta-Variante zudem inzwischen für nötig, dass 90 Prozent der über 60-Jährigen und mindestens 85 Prozent der 12- bis 59-Jährigen den vollen Impfschutz bekommen.

Etwa 4,5 Millionen 12- bis 17-Jährige gibt es in Deutschland, sie machen damit etwa zehn Prozent der knapp 50 Millionen 12- bis 59-Jährigen aus. Da nicht alle Erwachsenen bereit sind, sich zu impfen und manche Menschen auch aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können, wird eine Impfquote von 85 Prozent in dieser Altersgruppe daher ohne Impfungen bei Minderjährigen kaum erreichbar sein.

Laut Robert-Koch-Institut waren am 3. August in der Gruppe der 12- bis 17-Jährigen etwa 20 Prozent mindestens einmal geimpft, gut zehn Prozent hatten den vollständigen Impfschutz. Auf eigenen Wunsch können sich auch Kinder und Jugendlich schon bei Hausärzten impfen lassen.

Psychosoziale Folgen von Corona

Der Kinderarzt Jacob Maske argumentierte im Deutschlandfunk, dass man auch den Einfluss der Impfung auf soziale Kontakte einbeziehen sollte. Man habe gesehen, dass die Lockdown-Maßnahmen bei Kindern „sehr viel mehr Schäden bei den Kindern und Jugendlichen angerichtet haben als die Erkrankung selbst.“ Schließungen von Schulen und Sportstätten müssten zukünftig vermieden werden.

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Wie der Corona-Herbst für Ungeimpfte aussehen könnte

Bei steigenden Infektionszahlen könnten Veranstaltungen oder größere Treffen laut dem Gesundheitsministerium Menschen mit Impfung vorbehalten sein. Die FDP kritisiert das als "Impfpflicht durch die Hintertür".

Kurz vor der nächsten Bund-Länder-Runde am Dienstag zeichnet sich ab, dass die Bundesregierung trotz steigender Impfquote weiter an einem Großteil der Corona-Schutzmaßnahmen festhalten will. Das Ziel sei es, einen "harten Lockdown" im Herbst und Winter zu verhindern, sagte die stellvertretende Regierungssprecherin Ulrike Demmer am Mittwoch. "Wir können den Pandemieverlauf beeinflussen", betonte sie, verwies auf Abstand und Masken und sprach von einem "Leben in der Lage". Die steigenden Infektionszahlen seien "eine Warnung".

Dass die Regierung fürs Erste kein Ende der Maßnahmen plant, geht auch aus einem Papier hervor, das Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) mit Blick auf die Ministerpräsidentenkonferenz an Länder und Bundestag verschickt hat. Unter dem Titel "Sicher durch Herbst und Winter - jetzt die Vorbereitungen treffen" heißt es darin, dass sich eine "vierte Welle" ankündige. Je niedriger diese Welle werde, desto besser sei das für das Gesundheitswesen, für Wirtschaft, Gesellschaft und insbesondere auch für den "Start von Schule und Kita nach den Sommerferien". Demmer nannte das Papier eine "Diskussionsgrundlage".

In dem Schreiben ist davon die Rede, dass Deutschland sich in der Übergangsphase vom "pandemischen in ein endemisches Geschehen" befinde. Die Dauer dieses Übergangs lasse sich zeitlich noch nicht bestimmen, die "Brücke raus aus der Pandemie zurück in die Normalität" sei zwar beschritten, aber noch nicht ganz überquert. Die Regierungssprecherin konnte am Mittwoch zunächst keine genaueren Angaben dazu machen, wie lang diese "Brücke" am Ende werden könnte. In dem Papier wird auf das Ziel einer "Grundimmunität in der Bevölkerung" abgestellt, allerdings hatte sich die Impfkampagne zuletzt verlangsamt. Derzeit ist erst gut die Hälfte der Bevölkerung vollständig geimpft, gut 62 Prozent mindestens ein Mal. Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus (CDU) sagte im Deutschlandfunk: "Wir müssen eine höhere Impfquote kriegen, sonst gefährden wir auch den Schulunterricht."

Ein so "einschneidender Lockdown" wie in der zweiten und dritten Welle werden"aller Voraussicht nach nicht mehr notwendig sein", heißt es in Spahns Schreiben. Basismaßnahmen seien aber weiter "durchgängig und inzidenzunabhängig" nötig; Masken etwa "bis ins Frühjahr 2022" - auch für Geimpfte und Genesene. Geht es nach dem Minister, soll zudem der Zugang zu Restaurants, Hotels oder Veranstaltungen von September an nur noch geimpft, genesen oder getestet möglich sein - und zwar unabhängig von der Inzidenz. Bei steigenden Zahlen könnten für Ungeimpfte zudem weitere Einschränkungen gelten, etwa Kontaktbeschränkungen oder der Ausschluss von Veranstaltungen und Restaurantbesuchen.

"Wir wollen keine Impfpflicht, auch nicht durch die Hintertür", betonte allerdings Regierungssprecherin Demmer. Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) sagte, gesellschaftliches Leben müsse grundsätzlich allen Geimpften, Getesteten und Genesenen offenstehen. "Dabei soll es auch bleiben." Sie verwies aber zugleich auf die Vertragsfreiheit, etwa für Restaurantbesitzer oder Hoteliers, die Maßnahmen zugunsten von Geimpften vornehmen könnten.

In Spahns Papier wird auch vorgeschlagen, Schnelltests von Mitte Oktober an kostenpflichtig zu machen, weil nun allen Bürgern ein Impfangebot gemacht werden könne. Ausgenommen sein sollen all jene, für die es keine allgemeine Impfempfehlung gibt. Aus Bayern kam bereits Zustimmung. Landesgesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) sagte: "Für mich war immer klar: Wer die Chance ausgeschlagen hat, sich impfen zu lassen, sollte sich nicht mehr auf Kosten der Solidargemeinschaft freitesten können."

Auch Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) ist dafür, Corona-Tests kostenpflichtig zu machen. Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) forderte ebenfalls ein Ende der staatlich finanzierten Tests. Es gebe nun keine Begründung mehr dafür, dass eine geimpfte Krankenschwester mit ihrem Steuergeld zahle, "damit sich jemand testen lassen kann, der keinen Bock auf Impfen hat", sagte er. Als Datum für den Beginn der Kostenpflicht schlug er den 20. September vor. Die Impfung nannte Günther "absolute Bürgerpflicht".

Härter gerungen werden dürfte beim Treffen am Dienstag um die vorgeschlagenen Härten für Ungeimpfte. Holetschek etwa wollte sich diesem Vorstoß noch nicht sofort anschließen. "Da müssen wir zunächst einen Wert definieren. Da gibt es noch unterschiedliche Bewertungen, auch zwischen den Ländern", sagte er mit Blick auf die Suche nach einem neuen Grenzwert, der nicht nur die Inzidenz, sondern beispielsweise auch die Lage in den Krankenhäusern berücksichtigt. Kritik kam von FPD-Generalsekretär Volker Wissing. "Die Diskriminierung Ungeimpfter und deren Ausschluss vom sozialen Leben ist nichts anderes als eine Impfpflicht durch die Hintertür", sagte er dem Fernsehsender RTL/ntv.

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Es wird darauf hingewiesen, dass der Familienpakt lediglich informieren kann, wir aber keine Rechtsberatung vornehmen dürfen.

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