Arbeitszeit

Familienfreundlichkeit fördern: Flexibles Arbeitszeitmodell als Erfolgsfaktor für Unternehmen und Betriebe

Flexible Arbeitszeitmodelle sind ein entscheidender Faktor für familienfreundliche Arbeitsbedingungen. Laut der Mitgliederumfrage des Familienpakt Bayern 2024 zählen sie zu den am häufigsten genutzten Maßnahmen von Beschäftigten. 

Für Unternehmen, Betriebe oder auch den öffentlichen Dienst bieten sie dabei einen doppelten Vorteil: Zum einen steigern sie die Attraktivität als Arbeitgebender und verbessern die Chancen, qualifizierte Fach- und Arbeitskräfte zu gewinnen. Zum anderen erhöhen sie die Mitarbeitendenzufriedenheit und -bindung, fördern die Produktivität und ermöglichen eine effizientere Ressourcennutzung. Attraktive Arbeitszeitmodelle sind heute ein zentrales Kriterium, nach dem sich Bewerbende für oder gegen Unternehmen oder Betriebe entscheiden.

Besonders relevant sind flexible Arbeitszeiten für Beschäftigte mit familiären Verpflichtungen, die ohne entsprechende Gestaltung dem Arbeitsmarkt oft nicht zur Verfügung stünden. Vor allem Frauen profitieren davon, da ihre Erwerbsquote nach wie vor unter der, der Männer liegt. Arbeitgebende können diese Potenziale nutzen und so hochqualifizierte Arbeits- und Fachkräfte gewinnen, die sonst verloren gingen.

Familienfreundliche Arbeitszeitgestaltung kann auf verschiedenen Ebenen erfolgen. So gibt es kollektive Vereinbarungen, welche für ganze Abteilungen oder Unternehmen und Betriebe gelten, individuelle Vereinbarungen, welche auf einzelne Beschäftigte maßgeschneidert werden und verschiedene Instrumente zur Steuerung und Dokumentation der Arbeitszeit.

(Stand: Oktober 2025)

Umsetzungsmodelle und Maßnahmen