Deshalb lohnt sich Familienfreundlichkeit

Angesichts des demografischen Wandels und spürbaren Mangels an Arbeits- und Fachkräften stehen Unternehmen und Betriebe vor der Aufgabe, qualifizierte Mitarbeitende zu gewinnen und langfristig zu halten. Finanzielle Anreize allein reichen dafür oft nicht aus. Stattdessen gewinnen nicht-monetäre Faktoren, wie das Arbeitsumfeld, flexible Arbeitszeiten und die Vereinbarkeit von Privatleben und Beruf bei Mitarbeitenden zunehmend an Bedeutung. Eine Befragung zeigt, dass etwa 90 Prozent der Arbeitgebenden familienfreundliche Maßnahmen als entscheidend für die Gewinnung und Bindung von Talenten sehen. 

(Stand: Oktober 2025)

Familienfreundlichkeit als strategischer Erfolgsfaktor nach innen- und nach außen

Familienfreundlichkeit wirkt doppelt: nach innen in Form einer höheren Mitarbeitendenbindung und nach außen als Signal an den Arbeitsmarkt. Wer Familienfreundlichkeit strategisch verankert, stärkt damit die Unternehmens- bzw. Betriebskultur und positioniert sich als attraktiver Arbeitgebender. 

 

Nicht jeder Weg ist für alle geeignet – gehen Sie auf die Bedürfnisse der Mitarbeitenden ein

Entscheidend ist nicht allein das Angebot von Teilzeitmodellen oder anderen Benefits, sondern eine gelebte Unternehmens- bzw. Betriebskultur, in der Flexibilität, Verständnis und individuelle Lösungen einen hohen Stellenwert haben. Wer hier investiert, sendet ein unmissverständliches Signal: „Unsere Mitarbeitenden sind uns wichtig!“

Familienfreundlichkeit ist kein Luxus, sondern ein klarer Wettbewerbsvorteil – bei der Gewinnung neuer Talente, der langfristigen Bindung von Arbeits- und Fachkräften und für ein zukunftsfähiges Arbeitsumfeld.

Schon kleine Maßnahmen können viel bewirken. Entscheidend ist das Engagement der Führungsebene – um die nächsten Entwicklungen dann Schritt für Schritt zu erarbeiten.

Der Familienpakt Bayern unterstützt Sie mit Informationen, Praxisbeispielen und Anregungen – fundiert, kompakt und alltagstauglich.