Am 24. April 2026 fand im Sitzungssaal des Landratsamts Altötting die Veranstaltung zur feierlichen Urkundenübergabe statt, bei der die neue Mitglieder im Familienpakt Bayern aus der Region willkommen geheißen und der Austausch zu familienfreundlichen Arbeitsbedingungen gefördert wurde.
Eröffnet wurde die Veranstaltung durch Landrat Erwin Schneider sowie Martin Huber, Mitglied des Bayerischen Landtags. In ihren Grußworten hoben beide die große Bedeutung familienfreundlicher Arbeitsbedingungen für die Zukunftsfähigkeit der Region hervor und würdigten das Engagement der neuen Mitglieder im Familienpakt Bayern. Ein weiteres Grußwort sprach Kerstin Kohlberger als Vertreterin des Staatsministeriums, die die Rolle des Familienpakts Bayern als wichtiges Netzwerk für Arbeitgebende im Freistaat unterstrich.
Im Anschluss stand ein Fachimpuls zu unserem Jahresthema 2026 „Zukunft sichern – Familienfreundliche Arbeitswelt für jede Lebensphase“ im Mittelpunkt. Gemeinsam wurde beleuchtet, wie lebensphasenorientierte Personalmaßnahmen dazu beitragen können, Fachkräfte zu gewinnen, zu binden und langfristig im Unternehmen zu halten.
Einen besonders praxisnahen Einblick erhielten gab der Best‑Practice‑Beitrag von Herrn Thomas Haberger von der Stadt Waldkraiburg. Er zeigte auf, wie Familienfreundlichkeit bei der Stadt Waldkraiburg konkret umgesetzt wird, unter anderem durch flexible Arbeitszeiten ohne Kernzeit, hybride Arbeitsformen sowie Führung in Teilzeit und Job‑Sharing auch auf Führungsebene. Besonders betonte Herr Haberger, wie wichtig es sei, offen für Ideen zu sein, den Austausch mit den Mitarbeitenden aktiv zu suchen und Maßnahmen auch einfach auszuprobieren. Seine Erfahrung zeige, dass viele Ideen aus der Belegschaft in der Praxis oft besser funktionieren als zunächst erwartet. Entscheidend sei eine Kultur des Vertrauens und der Bereitschaft, gemeinsam Lösungen weiterzuentwickeln.
Ein Höhepunkt der Veranstaltung war die feierliche Übergabe der Mitgliedsurkunden an die neuen Mitglieder des Familienpakts Bayern aus dem Landkreis Altötting. Mit der Aufnahme in das Netzwerk setzen die Organisationen ein sichtbares Zeichen für ihr Engagement für eine familienfreundliche Arbeitskultur.
Beim anschließenden netzwerken nutzten die Teilnehmenden die Gelegenheit zum persönlichen Austausch, zur Vernetzung mit anderen familienfreundlichen Organisationen aus der Region sowie zur Diskussion gemeinsamer Herausforderungen und Lösungsansätze.
Die Veranstaltung machte deutlich, wie wertvoll die regionale Zusammenarbeit zwischen Politik, Verwaltung, Wirtschaft ist, um familienfreundliche Arbeitsbedingungen vor Ort nachhaltig zu stärken und weiter auszubauen.
