Familienpakt Netzwerk
Bereits eine Vielzahl von Arbeitgeberinnen und -gebern – ob öffentlich oder privatwirtschaftlich – sind als Mitglied dem Familienpakt Bayern beigetreten und bringen damit zum Ausdruck, dass sie sich in ihrem Arbeitsalltag für eine familienbewusste Personalpolitik einsetzen. Eine Übersicht der Mitglieder im Familienpakt Bayern finden Sie hier:
Landkreis Ebersberg
Das Landratsamt Ebersberg beschäftigt 450 Mitarbeiter, davon die Hälfte in Teilzeit. Der Frauenanteil an den Beschäftigten liegt bei ca. 65%. Das Landratsamt wurde 2015 im Rahmen des Audits berufundfamilie zertifiziert und als familienfreundlich ausgezeichnet.
Die Familienfreundlichkeit wird besonders gefördert durch:
- Flexible Arbeitszeitregelungen ohne Kernzeit
- vielfältige Teilzeitmöglichkeiten, Jobsharing, Sabbatical
- alternierende Telearbeit
- Angebote von Kinderbetreuung am Buß-und Bettag, bei der Weihnachtsfeier; ab 2016, nach Bedarfserhebung, auch in den Ferien und an Brückentagen.
Landkreis Eichstätt
Landkreis Freyung-Grafenau
Freyung-Grafenau mit seinen über 78.000 Einwohnern ist der östlichste Landkreis im Freistaat Bayern. Das Aufgabenspektrum als kommunale Gebietskörperschaft ist demzufolge breit gefächert. Entsprechend vielfältig sind auch die beruflichen Möglichkeiten, die geboten werden. Über 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind am Landratsamt beschäftigt. Um die anfallenden Aufgaben und Serviceangebote bewältigen zu können, bedarf es einer Vielzahl an Berufsbildern. Chancengleichheit und Familienfreundlichkeit ist die Grundlage der Personalarbeit am Landratsamt. Unter anderem sind konkrete Maßnahmen zur Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf auch in den entsprechenden Dienstvereinbarungen und im sogenannten Gleichstellungskonzept verankert und werden dementsprechend umgesetzt. Dazu gehören unter anderem: - Angebot flexibler Arbeitszeiten und Teilzeitbeschäftigungsmodelle - großzügiger Umgang mit Anträgen auf Beurlaubung aus familiären Gründen - Sicherstellung gleichwertiger beruflicher Entwicklungsmöglichkeiten auch für Teilzeitbeschäftigte - Vorrang für ehemalige Beschäftigte, die nach familiär bedingter Unterbrechung der Berufstätigkeit wiedereingestellt werden möchten
Landkreis Fürstenfeldbruck
Der Landkreis Fürstenfeldbruck beschäftigt rund 1000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon über die Hälfte in Teilzeit. Die Familienfreundlichkeit des Landkreises als Arbeitgeber kommt in seinen vielfältigen Angeboten zum Ausdruck. Darunter fallen unter anderem eine flexible Arbeitszeitregelungen (Gleitzeit), vielfältige Teilzeitmöglichkeiten und Jobsharing auch in Führungspositionen, die Möglichkeit zu alternierender Telearbeit und Homeoffice sowie das Angebot einer Kinderferienbetreuung während aller Ferienzeiten.
Landkreis Fürth
Der Landkreis Fürth bietet als Arbeitgeber familienfreundliche Personalmaßnahmen wie flexible Arbeitszeiten, keine Kernzeiten, kurzfristige Arbeitsfreistellungen zur Kinderbetreuung und Pflege von Angehörigen, Kindermitbringtag, verschiedene Arbeitszeitmodelle, alternierende Heimarbeit u.ä. an.
Zurzeit wird das Audit Familie und Beruf durchgeführt. Zum Rahmen eines familienpolitischen Gesamtkonzepts zählen, z.B. familienpolitisches Leitbild, Familienatlas, Bündnis für Familie, Runder Tisch Familie.
Der Landkreis Fürth ist auf dem Weg zur Bildungsregion. Für das Seniorenpolitische Gesamtkonzept wurde eine Arbeitsgemeinschaft Senioren und eine Koordinationsstelle für Seniorenangelegenheiten eingerichtet. Zusammen mit den Landkreis-Kommunen und vielen Akteuren rund um die Familie ist ein enges und aktives Netzwerk vorhanden.
Landkreis Günzburg - Die Familien- und Kinderregion
Der Landkreis Günzburg trägt und lebt bereits seit 1999 das Leitbild „Die Familien- und Kinderregion“.
Vor diesem Hintergrund bestehen im Landkreis Günzburg seit Jahren familienfreundliche Maßnahmen, Projekte und Angebote mit unterschiedlichem Fokus. Der aktuelle Schwerpunkt der Weiterentwicklung unserer familienfreundlichen Aktivitäten liegt im Familienpakt Bayern, die Unterstützung seiner Ziele und die Begleitung an entsprechenden bayernweiten Maßnahmen ist für die Familien- und Kinderregion daher eine erstrebenswerte und konsequente Chance.
Landkreis Haßberge
Dem Landkreis Haßberge ist die Vereinbarkeit von Beruf und Familie wichtig. Dies wurde auch im Gleichstellungskonzept fest verankert, das regelmäßig fortgeschrieben werden soll.
Der Landkreis Haßberge bietet seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern flexible Arbeitszeiten mit mehr als 65 verschiedenen Arbeitszeitmodellen. Dies erleichtert die Betreuung von Kindern und die Pflege von Angehörigen. Außerdem werden Beschäftigte, die sich in Elternzeit befinden, über Stellenausschreibungen informiert und zu betrieblichen Veranstaltungen eingeladen.
Der „Mitbringtag“ am Buß- und Bettag für Kinder im Alter von sechs bis 16 Jahren wie auch die ganztägige zweiwöchige Ferienbetreuung im Sommer wird von den Eltern gerne angenommen. Darüber hinaus setzt sich der Landkreis als Projektpartner in der Initiative „Familienorientierte Personalpolitik Main-Rhön“ für die Etablierung der Familienfreundlichkeit in heimischen Betrieben und Unternehmen ein.
Landkreis Kitzingen
Flexible Arbeitszeit, in der nur Kernarbeitszeiten und in Bereichen mit Publikumsverkehr die Öffnungszeiten zu beachten sind.
Unbürokratische Verlängerung von Eltern-/Pflegezeiten. Mitarbeiterinnen in Elternzeit wird mit geringfügiger Beschäftigung ein langsamer Wiedereinstieg angeboten. Jobsharing für Teilzeitbeschäftigte. Vorrangiger Urlaubsanspruch von Mitarbeitern mit schulpflichtigen Kindern während der Ferien. Zu Mitarbeitern in Elternzeit wird Kontakt mit Infos zu Stellenausschreibungen und Einladungen zu Gemeinschaftsveranstaltungen gehalten. Am Buß- und Bettag findet seit über 10 Jahren der Kindermitbringtag mit Aktionen statt. Ferner gibt es: Zinslosen Gehaltsvorschuss bei Familiengründung oder Geburt, Dienstbefreiung bei Erkrankung von Angehörigen und Kindern, Praktika für Mitarbeiterkinder, Gleichstellungsbeauftragte.
